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www.isisworld.ch, Cornelia Stalder, Hauptstrasse 34, 5200
Brugg, Tel/Fax 056 44 22 000, e-mail: info@isisworld.ch
Öffnungszeiten Ladengeschäft: Di, Do, Fr: 9.30-12.00 und 14-18.30 / Mi:
14-18.30 / Sa: 9.30-16
Medialität und Senstitivität
26. Januar 2012, 19.30-21.00h Demonstration medialer Fähigkeiten
mit den beiden Medien Doris Kalt und Regula Elizabeth Fiechter
10. März 2012, 10.00-16.00h Tagesworkshop Sensitivität / Medialität
mit Doris Kalt
Sehr
viele Menschen haben eine ähnliche Einstellung wie Inge Meysel. Manche
glauben nicht nur an ein Fortleben nach dem Tod, sie wissen dank
eigener Erfahrungen (Jenseitserlebnisse bei klinischem Tod, spontane
Wahrnehmung Verstorbener), dass die Geistseele weiterlebt, wenn sie den
physischen Körper beim Sterben verlässt. Den Bereich oder die
Existenzebene, wo diese Geistwesen leben, nennen wir gewöhnlich das
„Jenseits“.
Nun
gibt es sensitive (empfindsame, spürige) Menschen, die Geistwesen im
Jenseits besonders leicht wahrnehmen können, indem sie sie sehen, hören
oder spüren. Diese Fähigkeit besitzen vermutlich alle Menschen, ja
wahrscheinlich auch Tiere, in gewissem Masse. Leute, die ihre
Sensitivität, ihre feinfühlige Wahrnehmung, entwickelt und geschult
haben, nennen wir „Medien“. Ein Medium (von lateinisch „medium“ =
Mittler) ist eine Mittelsperson zwischen Jenseits und Diesseits. Die
Fähigkeit der Medien, mit Jenseitigen zu kommunizieren, nennen wir
Medialität.
Was geschieht bei einem öffentlichen „medialen Abend“?
Wenn
Sie zu einer öffentlichen Demonstration medialer Fähigkeiten gehen,
kann es sein, dass das Medium Sie anspricht, weil ein Geistwesen sich
Ihnen mitteilen möchte. Das Medium wird Ihnen zuerst Informationen
geben, die Ihnen ermöglichen sollten, die verstorbene Person eindeutig
zu identifizieren. Geben Sie in diesem Fall laut und deutlich Antwort,
ohne allerdings dem Medium ungefragt zusätzliche Informationen zu
liefern. Auch wenn Sie nicht direkt angesprochen sind, aber den
Eindruck haben, die vom Medium beschriebene Person zu erkennen, dann
melden Sie sich bitte. Manchmal ist es für das Medium schwierig, das
Geistwesen einer Person im Publikum eindeutig zuzuordnen. Es können
auch Hinweise auf verstorbene Haustiere und noch lebende Personen
vorkommen. Versteifen Sie sich nicht auf feste Erwartungen.
Ist
die Person aus der Geistigen Welt erkannt und zugeordnet, bekommen Sie
in der Regel Hinweise auf Ihr eigenes Leben, die Ihnen möglicherweise
nützlich sein können. In einer öffentlichen Demonstration werden keine
Geheimnisse ausgeplaudert, und Sie werden nicht blossgestellt. Es wird
Ihnen auch nicht die Zukunft prophezeit oder die Lösung aller Probleme
geboten. Bedenken Sie jedoch die Hinweise, die Sie erhalten, mit
gesundem Verstand. Die Verantwortung für Ihre Entscheidungen und
Handlungen bleibt in jedem Falle bei Ihnen.
Sprechen
Sie in Gedanken mit Ihren Lieben in der Geistigen Welt, wie Inge Meysel
dies mit ihrem Mann getan hat. Machen Sie sich aber nicht abhängig von
solchen Jenseitskontakten, weder von ihren eigenen noch von einem
bestimmten Medium. Das Zusammentreffen von Geistseelen aus dem
Diesseits und dem Jenseits sollte zu einem frohgemuten, aufbauenden,
berührenden und herzerfrischenden Kontakt der beiden Welten führen, zu
einer Atmosphäre
der Liebe und Freude, die für alle Anwesenden spürbar wird, auch wenn sie nicht persönlich angesprochen werden.
Kann ich selbst mediale Fähigkeiten entwickeln?
Immer
mehr Menschen haben den Eindruck, dass sie selbst Zeichen und Gedanken
von Jenseitigen empfangen, wissen aber meist nicht, wie sie damit
umgehen sollen.
Einige
Leute fühlen sich von Geistwesen bedrängt, gestört oder gar verfolgt.
Diese Gefühle beruhen in der Regel auf einem Irrtum: Weil ich zwar
etwas mir Fremdes wahrnehme, es aber nicht vernünftig einzuordnen
weiss, macht es mir Angst. Meist sind es wohlwollende Wesen,
verstorbene Angehörige oder Freunde, die sich bemerkbar machen wollen.
Da sie jedoch nicht beurteilen können, welche Wirkung ihre Bemühungen
auf uns haben, tun sie es gelegentlich ungeschickt. Wenn ich diesen
vermeintlichen „Störern“ in Gedanken oder auch laut mitteile, dass ich
sie wahrnehme, dass ihre andauernden Bemühungen, sich mitzuteilen mich
aber eher stören und mir Angst machen, dann werden sie zurückhaltender
sein. Über unerwünschte Kontakte zu Geistseelen werde ich weiter unten
noch mehr sagen.
Andere
Leute wiederum möchten gerne genauer wissen, was das Geistwesen, das
sie spüren oder im Traum sehen, ihnen gerne mitteilen möchte. Sie gehen
dann oft zu einem Medium mit ausschliesslich dieser Frage im Kopf: „Was
wollte mir mein verstorbener Vater, der mir im Traum erschien,
mitteilen?“ Wie das Wort „ausschliesslich“ schon sagt, schliessen sie
damit jede andere Kommunikation aus, was es dem Medium extrem schwierig
macht, überhaupt irgend einen Kontakt zu bekommen, geschweige denn den
gewünschten.
„Kann
ich denn nicht selber lernen, mit meinen Lieben im Jenseits zu
sprechen?“ ist dann oft die Frage. Darauf gibt es mehrere Teilantworten:
1.
Medialität ist lernbar, wie Klavierspielen oder Zeichnen lernbar sind.
Die Begabung dafür allerdings ist nicht bei allen Menschen gleich. Bei
einigen entwickelt sich die Medialität unter kundiger Anleitung schnell
und leicht, bei andern dauert es länger und bleibt vielleicht etwas
schwerfällig. Die Sensitivität („Spürigkeit“), die viele Leute haben,
ist eine gute Voraussetzung.
2.
Die Entwicklung der Medialität geschieht vorteilhaft in einer Gruppe
unter kundiger Leitung. Psychologisch gesehen ist Medialität eine Art
bewusst herbeigeführter und kontrollierter Bewusstseinsspaltung. Ohne
die Kontrolle durch eine „vernünftige“ Gruppe und eine erfahrene
Leitung ist die Gefahr, in eine echte Psychose zu rutschen, zu gross.
3.
Ist der Umgang und die Kommunikation mit Geistwesen einmal erlernt, ist
es immer noch sehr schwierig, sich mit seinen eigenen Angehörigen zu
unterhalten, weil die Gefahr besteht, dass die eigenen Wünsche, Ideen
oder Befürchtungen für Mitteilungen aus dem Jenseits gehalten werden.
Aus diesem Grund gehört zu einer guten Schulung in Medialität eine
grundlegende Persönlichkeitsentwicklung.
4.
Jenseitige kann man wohl bitten, näher zu kommen und sich mitzuteilen,
herbeizitieren jedoch lassen sie sich nicht. Selbst die erfahrensten
Medien können nie garantieren, dass sich eine bestimmte Person melden
wird.
5.
Die Frage ist noch, was ich unter „mit Verstorbenen sprechen“ verstehe.
Manche Medien vermitteln den Eindruck, als hätten sie sozusagen die
jenseitige Oma „am Draht“ und hörten sie sprechen wie am Telefon. Das
ist praktisch nie so. Das Medium erhascht einzelne Eindrücke (Bilder,
Ideen, Worte, Farben, Gefühle, Gedanken), die oft schwer von eigenen
Einfällen und Erinnerungen zu unterscheiden sind. Aus diesen
Puzzleteilen muss es dann die Mitteilung zusammensetzen.
Trotz
all dieser Vorbehalte ist es durchaus möglich, in einer Art innerem
Gespräch mit seinen Lieben im Jenseits Kontakt zu haben. Wichtig ist
dabei nur, dass man sich nicht in eine Scheinwelt verirrt, sondern
seinen gesunden Menschenverstand wach und beide Beine auf dem Boden
behält.
Sensitivität
Unter
Sensitivität versteht man das Einfühlungsvermögen mit Hilfe von
verschiedenen Hellsinnen wie beispielsweise Hellsehen und Hellfühlen,
womit dem sensitiven Menschen tiefere Dimensionen der Erfahrung seiner
Umwelt und Mitmenschen eröffnet wird (zum Beispiel durch "Aura-Lesen",
Karten-Legen). Sensitivität kann von jedermann erlernt werden, nur
braucht es dafür den inneren Wunsch nach Entwicklung und
diszipliniertes Training der Hellsinne.
Medialität
Unter
Medialität versteht man die Fertigkeit mit Hilfe der Hellsinne mit
verstorbenen Menschen, Geistführern, Engeln oder anderen Geistwesen zu
kommunizieren. Es gibt verschiedene Formen der Medialität, wie
beispielsweise die mentale Medialität oder die physikalische
Medialität. Während ein mentales Medium vor allem Jenseitskontakte
herstellen kann, dient das Trance-Medium als Kanal für mediale Energie.
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